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Aktuelles und Informationen
über die Franz & Ursula Coppenrath-Stiftung


Mai 2016

Coppenrath-Stiftung hilft:
Spende für Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen

Coppenrath-Stiftung spendet für Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen, NOZ 28.04.2016

Mit einer Spende von 5000 Euro unterstützt die Franz-und-Ursula-Coppenrath-Stiftung die Arbeit des Katholischen Vereins für soziale Dienste (SKM) mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Sportkleidung zum Ausleihen und Materialien für den Deutschunterricht werden so zur Verfügung gestellt.

Durch einen Zufall trafen sich Andreas Bröcher, Koordinator des SKM für die Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen, und Petra Coppenrath, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, bei einem Frühstück. Danach war klar: Die Stiftung unterstützt den SKM bei ihrer Arbeit.

300 Jugendliche im Jahr 2015
Mit den steigenden Flüchtlingszahlen steige auch die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge , erklärte SKM-Geschäftsführer Michael Strob. Der SKM nimmt die jungen Leute für wenige Tage oder Wochen auf. Die Flüchtlinge bekommen ein Sportangebot, die Möglichkeit Deutsch zu lernen und werden gesundheitlich untersucht. „Wir möchten sie Willkommen heißen und ihnen mit einfachen Mitteln erklären, wie unser Leben hier funktioniert“, so Strob. Zurzeit arbeitet der SKM täglich mit bis zu 18 Jugendlichen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt mehr als 300.

Sportkleidung und Ausflüge
Für besondere Anschaffungen bleibe sei der SKM auf Spenden angewiesen. Von den 5000 Euro würden Sportkleidung zum Ausleihen und Materialien für Deutschkurse besorgt. Gerade Sport sei für die Integrationsförderung ein wichtiges Element und diene dem körperlichen Auspowern. Auch Ausflüge würden durch die Spende der Coppenrath-Stiftung finanziert: ein Besuch im Zoo oder im Theater, Bahnfahrten an die Nordsee oder an die Elbe.

Coppenrath liegt die Unterstützung der Integration besonders am Herzen. Vor einigen Tagen organisierten Bröcher und Coppenrath, die als Religionslehrerin am Gymnasium Carolinum in Osnabrück arbeitet, ein Treffen der Flüchtlinge mit deutschen Jugendlichen in der Schule. „Das war ein hochinteressanter Austausch“, bilanzierte Bröcher. Ein Gegenbesuch der Schüler in den Wohngruppen der Flüchtlinge ist schon fest eingeplant.

Kontakt zum SKM für Zeit- oder Geldspenden ist über a.broecher@skm-osnabrueck.de möglich.


Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.04.2016

Dezember 2015

Forschungspreis für Parkinsonprojekt

Forschungspreis für Parkinsonprojekt, Foto: © Fürst Donnersmarck-Stiftung, Enno Hurlin
Foto: © Fürst Donnersmarck-Stiftung, Enno Hurlin
Forschungspreis für Parkinsonprojekt, Foto: © Fürst Donnersmarck-Stiftung, Enno Hurlin
Foto: © Fürst Donnersmarck-Stiftung, Enno Hurlin

Beim Forschungspreis zur Neuro-Rehabilitation der Fürst Donnersmarck Stiftung wurde das von der Coppenrath-Stiftung geförderte Parkinsonprojekt durch eine Belobigung ausgezeichnet. Projektleiter Dr. phil. Christian Schlenstedt nahm am 20.11.2015 bei der Preisverleihung in Berlin die Urkunde entgegen. Die Studie war eines der Projekte, welche die wissenschaftliche Jury unter insgesamt 59 eingereichten Arbeiten aus 13 Ländern auswählte.

Juni 2014

KirmesKids – inklusives Theater-Projekt in Meppen erfolgreich durchgeführt

Logo des inklusiven Projektes KirmesKids

Ein ganzes Schuljahr lang bereitete sich die Anne-Frank-Schule in Meppen auf die öffentlichen Aufführungen ihres Theaterprojekt vor – angeleitet von den Profis des Theaters Osnabrück! Der Einsatz aller Schüler und deren Geschwisterkindern, der Lehrer und vieler Eltern war gefragt und hat, wie die Resonanz der Aufführungen bei Publikum und Presse zeigt, vollen Erfolg gehabt. Und da die mitwirkenden Schüler aus ihrem Stolz über das Erreichte Power schöpfen für andere Herausforderungen, hat sich die Förderung der Stiftung mehr als gelohnt.

hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt "KirmesKids"

12. März 2014, Anne Frank-Schule Meppen

„Die KirmesKids“ – eine ganze Schule spielt Theater

Coppenrath-Stiftung in der Anne Frank-Schule, Meppen
Coppenrath-Stiftung in der Anne Frank-Schule, Meppen

„Jede Rolle zählt“ lautet das Motto des inklusiven Theaterprojekts der Anne-Frank-Schule Meppen, das seit Mitte 2013 einen Großteil der Schüler, viele Geschwisterkinder, Fachlehrer und Eltern für ein Theaterstück „Die KirmesKids“ fasziniert und aktiviert. Das Stück kommt Anfang Juni zur öffentlichen Aufführung. Gefördert und finanziert wird das ganze Vorhaben durch die gemeinnützige Franz und Ursula Coppenrath-Stiftung in Groß Hesepe und eine wachsende Anzahl von weiteren Förderern.

Fachlichen Rat und tatkräftige Unterstützung gibt das Theater Osnabrück mit einem engagierten Theaterpädagogen und dem Austausch mit professionellen Schauspielern, Bühnenbildnern und Tänzern – vor Ort in Meppen oder auch im Theater in Osnabrück selbst. „Wir machen Theater für die Menschen und die Region“ – so Dr. Ralf Waldschmidt zum Engagement seines Hauses, „und eine ganze Schule zu aktivieren, ist schon eine neue Herausforderung, die wir gern angenommen haben.“

„Das Projekt soll bei den Schülern und Geschwisterkindern, vor allem solchen mit sozialen und gesundheitlichen Einschränkungen, das Zutrauen stärken, dass sie ihre Hürden nehmen können,“ so Ursula Coppenrath als Vorsitzende des Kuratoriums der Coppenrath-Stiftung – „Mut und Lebensfreude für Jugendliche im Emsland“ sei ein zentrales Ziel ihrer Stiftung.

Annette Guba, Leiterin der Anne-Frank-Schule mit ihren 375 Schülern, sagte zur Projektarbeit: „Die Spannung steigt“ – denn am 6. Juni ist Premiere im Theater der Theatergemeinde Meppen am Windthorst-Gymnasium. Auch in weiteren Aufführungen werden rund 100 Akteure vor und hinter den Kulissen aktiv werden.

Das Projekt ist aus der Region für die Region – die Schule, das Theater Osnabrück und die Stiftung freuen sich über den wachsenden Zuspruch von Förderern und Sponsoren.

Mehr Informationen:

  • Toleranz und Akzeptanz lernen, ein Artikel der Neue Osnabrücker Zeitung [Download als PDF]
  • TV-Beitrag des ev1.tv, dem regionalen Fernsehsender für das Emsland und die Grafschaft Bentheim
    [hier online anschauen]

16. Mai 2012, Lingener Tagespost

Mit Tanz und Musik zu mehr Lebensmut

Stiftungen ermöglichen neues Lotse-Projekt in Meppen

tb GEESTE/MEPPEN. Der Lotse e. V. hat mit Unterstützung der Franz und Ursula Coppenrath-Stiftung sowie der Patsy & Michael Hull Foundation (Osnabrück) in Meppen ein Tanzprojekt gestartet. Menschen mit seelischen Erkrankungen können unter professioneller Anleitung tanzen lernen und Lebensfreude zurückgewinnen. Die Franz und Ursula Coppenrath-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, zum einen Hilfe bei der Bekämpfung der Parkinson-Krankheit zu leisten, zum anderen aber auch etwas für junge Menschen mit Benachteiligungen verschiedener Art zu tun. Stifterin Ursula Coppenrath betont: „Unsere Förderung ist dauerhaft angelegt, denn wir wollen Menschen helfen, ihre Hürden zu nehmen. Auf Wegen, die zu ihnen passen.“

Kuratorium
Zum Stiftungs-Kuratorium gehören neben der Vorsitzenden Ursula Coppenrath auch ihre Tochter Petra und Stiftungskurator Thomas Dellwig. Er ist im vergangenen Jahr auf die Arbeit der Hull-Foundation aufmerksam geworden und hat Kontakt nach Osnabrück geknüpft. „Das war genau das, was wir auch für das Emsland gesucht haben“, sagt er. Michael Hull ist 2006 durch die Fernsehsendung „Let’ s Dance“ einem breiteren Publikum bekannt geworden. Große Erfolge feierte er zuvor als Turniertänzer, er ist mehrfacher Weltmeister. Hull betreibt bei Osnabrück mehrere Tanzschulen und hat gemeinsam mit seiner Schwester Patsy die nach ihnen benannte Hull Foundation gegründet. Viel beachtete Projekte sind durch sie schon entstanden, zum Beispiel eine Deutsche Meisterschaft im Para-Tanzen, also für Paare, die aus Menschen mit und ohne Behinderung gebildet werden. Auch ein integratives Musical hat Tausende Menschen begeistert. Tanzend Lebensfreunde und Selbstbewusstsein vermitteln – für diese Idee der Franz-und-Ursula-Coppenrath-Stiftung ließ sich schnell ein passender Partner finden. Der Lotse e. V., ein Verein, der an mehreren Standorten im  Emsland Menschen mit seelischen Erkrankungen unterstützt, bietet seit März in Meppen an jedem Montagabend Tanzkurse an. Mehr als 20 Teilnehmer sind dabei, angeleitet von einer Tanzlehrerin aus der Schule von Michael Hull.

Mitfinanzierung

Dessen Stiftung und die Coppenrath-Stiftung sorgen für die Mitfinanzierung des Tanzkurses, für den auch die Teilnehmer einen Beitrag zahlen. Lotse-Geschäftsführer Ralf Janning und die Leiterin der Lotse-Begegnungsstätte, Irene Klene, sind von der Arbeit der Tanzlehrer begeistert. „Wir lachen und haben Spaß“, sagt Klene. Dazu komme man in Bewegung und steigere die Lebensqualität. Und einige haben ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen: Sie wollen beim traditionellen Meppener Tanzabend etwas vorweisen können. Ursula Coppenrath ist mit den ersten Eindrücken sehr zufreden. „Mir ist es wichtig, dass das soziale Engagement der Firma Coppenrath und das meines verstorbenen Mannes für alle Zukunft fortgeführt werden kann und im Emsland Früchte trägt.“


4. Oktober 2011, Neue Osnabrücker Zeitung

Coppenrath-Stiftung will Hoffnung schenken

Coppenrath-Stiftung will Hoffnung schenken, NOZ 4.10.2011

10.000 Euro sollen im ersten Aufschlag gezielt der Region zugutekommen

Groß-Hesepe. Rund 100 Stiftungen gibt es im Emsland. Jetzt ist die Region um eine weitere private Förderung reicher. Gestern stellte die Unternehmerfamilie Coppenrath in Groß Hesepe die „Franz-und-Ursula-Coppenrath-Stiftung“ vor.

Jährlich sollen namhafte Summen in die Bekämpfung der Parkinson-Krankheit fließen. Die heute 81-jährige Seniorchefin leidet selbst seit über zwei Jahrzehnten an der Krankheit. Wie Tochter Petra Coppenrath ausführte, sollen gezielt Forschungen im Rahmen der Krankengymnastik und Krankentherapie gefördert werden. Dabei kooperiere die Stiftung u.a. mit Universitätskliniken.

Die zweite Förderschiene der Stiftung geht hingegen gezielt in die Region. Bereits der 1997 verstorbene Unternehmer Franz Coppenrath wollte einst eine Stiftung ins Leben rufen. „Wir wollen die Region, in der wir so lange unternehmerisch erfolgreich wirken, unterstützen“, nennt Petra Coppenrath ein Motiv. Sie bildet zusammen mit ihrer Mutter sowie Thomas Dellwig das ehrenamtlich tätige Kuratorium.

Dabei will die Stiftung jährlich unter dem Motto „Hoffnung schenken“ bewusst Projekte in der Region fördern, die sich zur Lösung von Benachteiligungen sozialer und körperlicher Art entschlossen haben. Allein im ersten Schritt werden 10000 Euro Anfang 2012 hierfür ausgelobt. Schirmherr ist Landrat Hermann Bröring: „Das Emsland ist eine zukunftsorientierte Region und braucht jede Förderung für den frischen Wind des Nachwuchses und der Jugend.“ So hofft die Stiftung auch auf Zustiftungen und Spenden.

Quelle: www.noz.de/lokales/57734266/coppenrath-stiftung-will-hoffnung-schenken